Kritiken

"Ein Fest für Hirn und Auge. Geschrieben in einer sicheren, sensiblen und persönlichen literarischen Wissenschaftsprosa, die man sonst nur angelsächsischen Gelehrten zutraut, die einem am Kamin sitzend ihr ganzes Wissen plaudernd ausbreiten, und die hierzulande nur wenige beherrschen."

Georg Patzer, literaturkritik.de

 

"Spannend, lust- und erkenntnisfördernd: Thomas Knubbens Fährtenbuch vermittelt eine bewegende Teilhabe an Hölderlins Schicksal."

Neue Zürcher Zeitung

 

"Das Land des Dichters zu suchen: eine überaus vergnügliche Angelegenheit, jedenfalls für den Leser. Dieses Buch macht große Lust darauf, selbst loszulaufen und sich eine Hölderlin-Ausgabe in den Rucksack zu packen.

Stuttgarter Zeitung

 

"Thomas Knubben ist ein Verführer. Mit suggestiver Kraft zieht er uns in den Bannkreis Hölderlins, so dass wir glauben, mit den Augen des Dichters sehen, mit seiner Seele empfinden zu können!"

Beatrice Eichmann-Leutenegger

 

"Die richtige Lektüre für die Jahreszeit, in der nicht nur die Fahnen klirren, sondern gelegentlich noch die Fröste: Thomas Knubbens „Winterreise“, eine aufopfernde Wanderung auf Hölderlins Spuren.“

Tübinger Tagblatt 

 

"Souverän verwebt Knubben eigene Wandererlebnisse mit Hölderlins Lyrik. Zudem bietet der Fährtensucher wahre Glanzstücke französischer Landeskunde.“

Wiener Zeitung

 

"Eine Hommage an Hölderlin – und gleichsam eine liebenswerte Erkundung der Facon francaise.“

Allmende

 

"Wer dieses spezielle Wanderbuch liest, muss das Werk von Hölderlin, seine schwierige Lebensgeschichte und die Mutmassungen über ihn nicht kennen, Was zum Verständnis nötig ist, fliesst in kleinen Dosen mit ein, an Hinweisen für weitere Lektüren mangelt es nicht.“

P.S. die linke Zürcher Zeitung

 

"Knubben schafft einen bequemen Weg für jemanden, der einen Weg zu Hölderlin sucht. Der vielschichtige Reisebericht erleichtert den Zugang, indem er sich dem Dichter nicht von oben herab nähert, sondern sich ihm bodenständig körperlich erkämpft. Doch auch der Hölderlin-Kenner kann zweifellos neue Einsichten gewinnen.“

Teckbote

 

"Früh bemerkt der Leser: Knubben ist kein Hölderlin-Verklärer. Dafür weiß er zuviel, was im Laufe des Buches unangestrengt und ohne apodiktische Untertöne ausgebreitet wird. Am Ende schlägt man es dankbar zu. Und ist um einiges klüger geworden.“

Gregor Keuschnig, begleitschreiben.de

 

"Wir bekommen durch Knubbens Buch nicht nur ein anderes Hölderlin-Bild. Wir hören auch faszinierend Neues über deutsche und französische Politik. Und dies in einer fein dosierten Mischung aus Erzählton, kulturellem Essay und wissenschaftlichen Quellenfunden."

Schwäbische Zeitung

 

„Ein durchaus kundiger Bericht, eine kulturhistorische Flaneursgeschichte, in der man manches erfährt über die französische Provinz.“ 
Süddeutsche Zeitung

 

Und das schrieben Leser zum Buch:

"Ein wunderschön ausgestattetes Buch ! Auf dem Sofa im warmen Zimmer zu sitzen und dem Autor bei seinem winterlichen Fußmarsch auf den Spuren Hölderlins von Tübingen nach Bordeaux zu folgen: das erwärmt das Herz auch wieder für den schwierigen Dichter."

Heinrich Herzog

 

"Respekt gebührt dem Autor nicht nur für seine sichtlich beschwerliche 53-tägigeReise, sondern auch für seine stets beharrlich-respektvolle Spurensuche in verstaubten Archiven einer verschneiten Gegend mit mehr als einer unwirtlichen Herberge. Weiß sein treuer Wanderstab so manche interessante Anekdote zu berichten, bleibt er seinem Dichter und dessen auch heute noch kaum fassbaren Schicksal treu auf den Versen und kommt ihm dabei wohl näher als jede Habilitationsschrift. Dafür und für dieses gründliche, kenntnisreiche und äußerst verdienstvolle Hölderlin-Lesebuch gebührt ihm unschätzbarer Dank.“

Christian Busch

 

"Wer Hölderlin nicht nur lesen. Sondern erleben will, der sollte dieses Buch lesen. So fein- und tiefsinnig, über den Horizont der alltäglichen Enge hinaus, kann nur jemand schreiben, der im Herzen bewundert und neugierig ist, der aus einem tiefen Brunnen von Wissen und Geist schöpft. Ein wundervolles Lese-Erlebnis.“

Hermine Haller

 

"Habe das wunderbare Buch "Hölderlin. Eine Winterreise" gelesen! Eine spannende Mischung aus Lehrstück, Tagebuch und Abendteuerroman! Knubben reist auf den Spuren Hölderlins von Nürtingen nach Bordeaux. Sehr zu empfehlen!“

Buonarotti S.

 

"Thomas Knubben macht sich auf seine persönliche Winterreise und schreibt dann dieses Buch, das seine eigenen Reiseerlebnisse und Reflexionen mit den Zeitzeugnissen, biografischen Daten und Dichtungen Hölderlins vermischt. Was dabei herauskommt ist große Literatur, dem Dichter adäquat, authentisch, erhellend, gesichert bis ins letzte Detail. Nichts Romanhaftes schleicht sich zwischen die Zeilen, keine neuen Legenden, keine imaginären Zwiegespräche, keine Projektionen eigenen Empfindens auf die Analyse der dichterischen Person.

 

Und doch habe ich mich dabei ertappt, seinen eigenen Reiseerzählungen mit größerem Interesse zu folgen als der Beschreibung der historisch verbürgten Stationen Hölderlins. In Zeiten, da jährlich Tausende von Jakobspilgern dem Camino nach Santiago de Compostella folgen und der Büchermarkt von Pilgerliteratur geradezu überschwemmt wird, nimmt der Bericht Thomas Knubbens unter all diesen Druckerzeugnissen doch einen Sonderstatus ein. Seine Wanderung ist weder Selbstzweck noch Innenschau noch Alibi in Erwartung spiritueller Erleuchtung, sondern der Versuch einer Identifikation mit dem Dichter, der Versuch, sich die Verse und Zeilen an ihrem Entstehungsort so zu verinnerlichen, daß die Antwort auf die anstehenden Fragen aus ihnen selbst herauszulesen ist. Das Experiment scheint gelungen. Die gewonnenen Erkenntnisse sind zumindest plausibel. So werden wir mit Thomas Knubben zum Augenzeugen Friedrich Hölderlins. Die Annäherung ist geglückt.“

Eule 52